Sakramente - Taufe, Beichte, Eucharistie, Firmung, Ehe, Krankensalbung

Taufe

Wenn Sie Ihr Kind zur Taufe anmelden möchten...
 
Zunächst gratulieren wir Ihnen zur Geburt und hoffen, dass es Kind und Eltern gut geht!
Für die Planung der Taufe nehmen Sie am besten frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrbüro auf. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie dort mögliche Termine für die Tauffeier erfahren.

1. Termin
In unserer Pfarrei haben wir acht mögliche Tauftermine im Monat: drei feste Termine am Sonntagnachmittag (14.30h), an denen die Taufe gespendet wird:
• am 2. Sonntag im Monat in St. Martin (Schwalbach) oder in Herz-Jesu (Griesborn)
• am 3. Sonntag im Monat in St. Josef (Elm-Derlen) oder in Maria Himmelfahrt (Elm-Sprengen)
• am 4. Sonntag im Monat in St. Laurentius (Hülzweiler)
Darüber hinaus besteht in jeder unserer fünf Kirchen nach Absprache einmal im Monat die Möglichkeit, dass eine Taufe in einem der Vorabendgottesdienste am Samstagabend oder in den Sonntagsgottesdiensten am Sonntagvormittag gefeiert wird.

2. Anmeldung
Für die (schriftliche) Anmeldung Ihres Kindes bitten wir Sie, persönlich in eines der Pfarrbüros zu kommen. Die Geburtsurkunde ("Für religiöse Zwecke") bringen Sie bitte zur Anmeldung mit.

3. Paten
Menschen, die eine Patenschaft im kirchenrechtlichen Sinn übernehmen sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen Vollmitglied in der Katholischen Kirche sein, müssen also selbst getauft, gefirmt und dürfen nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Mitglieder der evangelischen Kirche können mit der Aufgabe eines Taufzeugen betraut werden, wenn es außerdem einen Taufpaten gibt, der die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Paten und Taufzeugen müssen ihre Eignung durch entsprechende Bescheinigungen nachweisen.

4. Vorbereitungsgespräch
Der Geistliche, der die Taufe halten wird, setzt sich einige Tage vor der Taufe mit Ihnen in Verbindung, um ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu vereinbaren. Dazu besucht er Sie zu Hause, oder lädt Sie zu einem gemeinsamen Gespräch mit anderen Taufeltern ein. Beim Taufgespräch geht es um die Einzelheiten des Taufgottesdienstes und um wesentliche Themen, die mit der Taufe in Verbindung stehen.

5. Wichtige Gegenstände für die Taufe
Besorgen müssten Sie eine Taufkerze, die während des Gottesdienstes, aber erst nach der eigentlichen Taufe entzündet wird, und ein Taufkleid, das nach der Taufe dem Neugetauften angelegt (oder übergelegt) wird. Es ist ein Zeichen für den Neuanfang und die Verbundenheit mit Christus, mit dem wir in der Taufe sozusagen bekleidet werden. Oft werden Taufkleider über mehrere Generationen hinweg weiter gegeben. Wenn die Besorgung eines Taufkleides Schwierigkeiten bereitet, kann während der Tauffeier ein Taufkleid der Pfarrgemeinde verwendet werden.
Wenn Sie Fragen haben können Sie sich in Verbindung setzen mit dem zentralen Pfarrbüro  oder mit dem Geistlichen, der die Taufe Ihres Kindes hält.

Beichte / Feier der Versöhnung

Text

Eucharistie / Erstkommunion

Erstkommunionvorbereitung

Nach den Herbstferien beginnt der Vorbereitungsweg auf die Feier der Erstkommunion im kommenden Jahr. Alle Eltern, die ihr Kind zur Erstkommunionvorbereitung anmelden möchten, bitten wir zu einem der Elternabende zu kommen, an denen die Kinder angemeldet werden können. Die Termine der Elternabende werden im Pfarrbrief und im "Blickpunkt" veröffentlicht.

Angemeldet werden können alle Kinder ab dem siebten Lebensjahr. Die Vorbereitung der Erstkommunion geschieht wie in den letzten Jahren schwerpunktmäßig in den Familien. Die Eltern treffen sich regelmäßig zu Vorbereitungstreffen; daneben werden viele begleitende Angebote für die Kinder und ihre Eltern sein. Ausführliche Informationen bei den Elternabenden.

Einige Hinweise und Termine für die Erstkommunionvorbereitung
  • Erstkommunionfeiern (zwei Feiern)
    Kirche St. Martin, Schwalbach: Termin aufgrund der Corona-Krise bis auf weiteres verschoben.
    Kirche St. Josef, Elm-Derlen: Termin aufgrund der Corona-Krise bis auf weiteres verschoben. 

Dokumente zum Herunterladen:
Allgemeine Informationen zur Erstkommunionvorbereitung und zur Feier selbst

Firmung

Was soll ich tun, wenn ich gefirmt werden möchte?
Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist!
Firmung ist das Geschenk der Gegenwart Gottes. Er sagt dem Empfänger der Firmung sein Dasein, seine Anwesenheit, Freundschaft zu. Ein mündiger Christ bejaht dieses Geschenk und nimmt es an. Er ist bereit als Christ zu leben und Gott in seinem Leben Raum zu schenken.

In unserer Pfarrei findet jedes Jahr die Feier der Firmung statt. Eingeladen werden die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren.
  • Im Herbst wird über den Pfarrbrief und das Amtsblatt der Gemeinde zur Firmanmeldung aufgerufen. Die Anmeldung erfolgt im persönlichen Gespräch. 
  • Dazu benötigt jede/r, der/die sich firmen lassen möchte seine kirchlichen Daten - also Tauftermin und Taufort.
In einem persönlichen Gespräch mit einem Mitglied des Seelsorgeteams werden die weiteren Schritte besprochen.
  • Das Sakrament der Firmung ist Voraussetzung für die Übernahme einer Patenschaft.
  • Menschen, die das Sakrament der Ehe empfangen wollen, sollten gefirmt sein.
  • Mit der Firmung gilt der Jugendliche in der katholischen Kirche als Erwachsener.
Wichtiger aber als alle diese Aspekte ist die geistliche Dimension der Firmung:
Gott verspricht seine Gegenwart im Leben des Firmlings, seine Anteilnahme und sein Wirken im Leben. Auf Gott ist immer Verlass.
 

Ehe

Wenn Sie heiraten möchten...
... freuen wir uns mit Ihnen darüber, dass Gott Sie als Mann und Frau zusammen geführt hat. Wir möchten Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten darin unterstützen, diesen Schritt zu wagen und entsprechend der Heiligkeit, Würde und Freude des Anlasses Ihre Trauung vorzubereiten.

  1. Geistliche Begleitung
    Die Vorbereitung auf die Eheschließung ist ein persönlicher, aber auch ein geistlicher Prozess. Gerne stehen Ihnen unsere Priester und die übrigen Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Verfügung, wenn Sie im Zugehen auf Ihre Eheschließung geistliche Begleitung suchen. Dies gilt übrigens auch nach Ihrer Eheschließung!

  2. Kontaktaufnahme mit dem Pfarrbüro
    Wenn Ihr Entschluss herangereift ist, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrbüro auf. Ihnen geht es darum, den Ort und den Termin auszumachen. Bevor dies allerdings geschehen kann, muss zunächst die Frage besprochen werden, ob einer von Ihnen beiden bereits in irgendeiner Form (auch nichtkirchlicher Form) mit einem anderen Partner/ Partnerin schon einmal verheiratet gewesen ist. Falls ja, muss möglichst bald in einem ausführlichen Gespräch mit einem der Priester geklärt werden, ob eine kirchliche Eheschließung möglich ist.

  3. Termin und Ort klären
    Unsre Pfarrsekretärinnen bemühen sich für Sie darum, ob ein Geistlicher an dem von Ihnen gewünschten Termin zur Verfügung steht, ob die Kirche frei ist und erbitten schon zu diesem Zeitpunkt eine Reihe von Angaben, die für die weitere Vorbereitung hilfreich sind.
    Bitte beachten Sie, dass bei einer Trauung an einem Nachmittag als Uhrzeit nur 14.30 Uhr möglich ist.

  4. Vorbereitungsgespräch
    Beim Entschluss zu heiraten, steht für Sie zunächst die persönliche Entscheidung für Ihren Partner bzw. Partnerin im Vordergrund. Die Eheschließung ist aber zugleich ein öffentlicher Akt, der vom katholischen Kirchenrecht geregelt ist (vergleichbar dem staatlichen Standesrecht). Bei dem Vorbereitungsgespräch werden die kirchenrechtlichen Fragen besprochen und in einem Ehevorbereitungsprotokoll niedergeschrieben. Falls Sie nicht in einer der Kirchen unserer Pfarrei Heilig Kreuz getauft wurden, benötigen Sie für das Gespräch einen aktuellen Taufschein, den das Pfarramt Ihres Taufortes gerne ausstellt. Aus der Bescheinigung müssen die Daten der Taufe, der Firmung (falls gegeben) und die Tatsache, dass Sie noch ledig sind, hervorgehen (Nachweis des Ledigenstandes). Falls Sie bereits standesamtlich miteinander verheiratet sind, bringen Sie am besten auch das vom Standesamt ausgestellte Familienstammbuch zum Vorbereitungsgespräch mit.

  5. Gottesdienstvorbereitung
    Für die Gestaltung und konkrete Vorbereitung des Traugottesdienstes gibt es viele Details zu besprechen: Ablauf, Musik, Lieder...  Dazu werden meist weitere Gespräche vereinbart. Der Gottesdienst soll ansprechend, persönlich und lebendig werden, aber auch den liturgischen Regeln folgen.

Krankensalbung

Es gibt kein Sakrament, was kirchengeschichtlich leider und zu Unrecht so sehr in die Sackgasse geraten ist, wie die Krankensalbung. Viele Menschen haben Angst und scheuen sich davor, dieses Sakrament in Anspruch zu nehmen und zu empfangen. Das Sakrament der Krankensalbung ist zu sehr in die Ecke der letzten Ölung gedrängt worden. Dabei ist die Krankensalbung kein Sterbesakrament. Vielmehr soll das Sakrament kranke Menschen stärken, mit ihrer schweren Krankheit umzugehen. Der Blick ist gerichtet auf Jesus, der die alten und kranken Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Biblisch gesehen, geht es um Gottes wohlwollende Zuwendung, von der schließlich Heilung ausgeht. Und so ist die Sorge für die Kranken die vordringlichste Aufgabe der neutestamentlichen Gemeinden. Im neuen Testament erfahren Betroffene und Augenzeugen in den Heilungen durch Jesus die Nähe Gottes.
Das Sakrament der Krankensalbung ist ein Zeichen der besonderen Nähe Gottes. Du bist mit deiner Krankheit nicht alleine. Niemand möchte dich in eine Ecke drängen, wo es für dich und dein Leben keine Hoffnung mehr gibt. Im Gegenteil. Dein Leben ist wertvoll und von Gott geschenkt und deshalb will Gott selbst an dir handeln.