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Impuls zur Fastenzeit:Mehr für den anderen, weniger für mich selbst

Helfende Hände
Datum:
6. März 2025
Von:
Thomas Pohl, Gemeindereferent | Red. jms

Was vor Weihnachten die Adventszeit ist, ist vor Ostern die Fastenzeit bzw. österliche Bußzeit. Mit dem Aschermittwoch beginnen wir diese Zeit.

Beide Zeiten sollen uns dabei helfen, uns auf die anstehenden christlichen Feste ganz besonders vorzubereiten. Stärker als die Adventszeit betont die Fastenzeit, wie das gelingen kann, nämlich durch Fasten. Weniger für mich, mehr für den anderen.

Dabei spielt die Vorbereitung auf das kommende Osterfest immer weniger eine Rolle.

Viele Menschen nutzen diese Wochen dazu, eben zu fasten bzw. auf etwas zu verzichten, um sich selbst damit etwas Gutes zu tun.

Gute Vorsätze, die über den Jahreswechsel gemacht wurden, werden nun umgesetzt: Verzicht auf Alkohol, weniger Süßigkeiten und abnehmen, weniger das Handy in der Hand, Autofasten und zu Fuß gehen, etc. 

Wenn ich als Christ auf die Fastenzeit blicke, dann tue ich das alles, um vielleicht meinen Nächsten etwas stärker im Blick zu haben. Und wenn ich etwas für mein Gegenüber mache, dann auch gleichzeitig für Gott. „Denn alles, was ihr dem Geringsten meiner Schwestern und Brüder getan habt, das habt ich mir getan“, so die Worte der Heiligen Schrift.

Und auch das muss nicht uneigennützig sein. Denn am Ende geht es mir damit vielleicht richtig gut. Ich trage etwas dazu bei, das diese Welt ein kleines Stück besser wird.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute Fastenzeit, verbunden mit dem Wunsch „Mehr für den anderen und deshalb auch mehr für mich selbst.“