Partnerschaft Kloster Heilig Kreuz

Seit Februar 2020 ist Pfarrer Hans-Georg Müller zusätzlich zum Rector Ecclesiae der Klosterkirche Heilig Kreuz, Püttlingen, ernannt worden. Seine Aufgaben sind unter anderem die Koordination der Gottesdienste und der Seelsorge im Kloster Heilig Kreuz in Püttlingen in Kooperation mit dem Geistlichen Zentrum am Kloster.
Seit dem 7. Mai 2020 ist jeder Donnerstag ein Tag der Stille im Kloster mit eucharistischer Anbetung in der Klosterkirche. Die Aussetzung des Allerheiligsten ist von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Täglich wird die Heilige Messe um 18:00 Uhr in der Klosterkirche gefeiert.

Partnerschaftsgebet

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Altes Schwalbacher Kreuz

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis
meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben,
gefestigte Hoffnung
und vollendete Liebe.
Gib mir, Herr,
das rechte Empfinden und Erkennen,
damit ich deinen heiligen
und wahrhaften Auftrag erfülle.
Amen.
(Franz von Assisi)

Im Kreuz ist Heil.
Im Kreuz ist Leben.
Im Kreuz ist Hoffnung.

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Griesenbrockkreuz

Das Kloster Heilig Kreuz in Püttlingen

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Partnerschaftsgründung

Am Christkönigssonntag, dem 21.11.2021, haben das Kloster Heilig Kreuz und die Pfarrei Heilig Kreuz eine Partnerschaft begründet mit dem Ziel, sich gemeinsam im Gebet zu tragen und zu unterstützen. Die geistlichen Schwerpunkte von Kloster und Pfarrei sollen weiter vernetzt und ausgebaut werden. Gemeinsam mit dem neuen Pfarrgemeinderat der Pfarrei Heilig Kreuz, den geistlichen Gruppen und weiteren Interessierten sollen geistliche Angebote gemacht werden und besonders sollen junge Familien mit ihren Kindern und Menschen, die auf der Suche nach einem tragenden Fundament für ihr Leben sind, angesprochen werden. In zwei beeindruckenden Gottesdiensten wurde diese Partnerschaft im Hochamt in St. Martin und am Abend in der Klosterkirche in Püttlingen begründet. Wir bitten herzlich um Ihr Gebet.

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Pfarrkirche St. Martin
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Klosterkirche

Nachrichten aus dem Kloster

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

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Es war ein bewegender Sonntag im Kloster Heilig Kreuz. Zum ersten Mal begingen die Pfarrei Heilig Kreuz und das Kloster Heilig Kreuz gemeinsam den Barmherzigkeitssonntag. Viele Gläubige aus den Orten um das Kloster kamen zur Andacht um 15.00h in die Klosterkirche. Die Zeit der Stillen Anbetung und die Beichtgelegenheit wurde von vielen genutzt. Bewegend waren die feierliche Vesper, der Festgottesdienst und die Segnung der Einzelnen mit den Reliquien der Hl. Faustyna.

Wie schön heißt es in zwei Gebeten von Sr. Faustyna:

„Jesus, bilde mein Herz nach Deinem Herzen,

verwandle es vielmehr in Dein eigenes Herz, damit ich die Nöte anderer Herzen spüre, besonders der Leidenden und der Traurigen. Mögen die Strahlen der Barmherzigkeit in meinem Herzen ruhen.“

 

„Ich möchte mich ganz in Deine Barmherzigkeit verwandeln,

um so ein lebendiges Abbild von Dir zu sein, O Herr;

möge diese größte Eigenschaft Gottes,

Seine unergründliche Barmherzigkeit,

durch mein Herz und durch meine Seele hindurch

zu meinem Nächsten gelangen.“

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Einkehrtag im Kloster Heilig Kreuz

Die katholische Kirche durchlebt zurzeit eine tiefgreifende Krise. Ist diese Krise der Anfang vom Ende der Kirche? Oder kann die Krise eine Zeit der Suche, der Neuorientierung und der Neuentdeckung des Glaubens werden? Auf der Suche nach Antworten lädt das Kloster Heilig Kreuz als Geistliches Zentrum ein zu einem Einkehrtag zum Thema:

„Worauf es heute ankommt - Orientierungssuche in der gegenwärtigen Krise der Kirche“

Als Referenten dürfen wir den Theologen Stephan E. Müller, emeritierter Professor für Moraltheologie ankündigen. Als Seelsorger und Wissenschaftler gibt Prof. Stephan E. Müller den Teilnehmern des Einkehrtages den Hinweis: „Es geht nicht um fertige Antworten; die es nicht gibt. Aber ich mache den Versuch, eine Richtung aufzuzeigen, die der Krisenbewältigung dienen könnte.“ Nach den Vorträgen bleibt Raum für Fragen und Diskussion.


Programm

Samstag, 25.06.2022,

Klosterkirche und Versammlungsraum im Geistlichen Zentrum

09.30h - Teil 1: Krisendiagnose

10.45h - Teil 2: Orientierungspunkte aus dem christlichen Glauben -

                         die Frage nach dem “Wie“ der Bewältigung der Krise der Kirche

11.45h - Heilige Messe, anschließend Mittagsimbiss

In der Kaffeepause und beim mittäglichen Imbiss besteht Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Hinweise zum Referenten: Geboren wurde Prof. Dr. Stephan E. Müller 1950 in Frankfurt am Main. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie in Mainz und Münster wurde er 1975 zum Priester geweiht. Dann war er zunächst als Kaplan in Gießen tätig und übernahm anschließend eine Stelle als Religionslehrer in Bad Nauheim. Danach war er als Subregens im Mainzer Priesterseminar tätig. 1999 wurde er auf den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 2015 innehatte. Bis heute ist er auch weiterhin in der Seelsorge tätig.

Aufgrund der Planung und Vorbereitung bitten wir um Anmeldung im zentralen Pfarrbüro in Schwalbach bis am Freitag, dem 17.06.2022, Tel. 06834/9569670


Heilige Messe im syromalabarischen Ritus

Am Sonntag, dem 03.07.2022, feiern wir anlässlich des Festes des Heiligen Apostels Thomas, des Schutzpatrons von Indien, die Heilige Messe um 18.00h in der Klosterkirche im syromalabarischen Ritus. Es ist die Liturgie der sogenannten Thomaschristen in Indien, zu denen die Schwesterngemeinschaft der Nazarethschwestern gehören. Herzlich laden wir zur Mitfeier ein!

Familiensonntag und Wanderung zum Kloster Heilig Kreuz

Schon im letzten Jahr war ein Familientag im Kloster Heilig Kreuz geplant. Nun findet er im Rahmen der Partnerschaft mit der Pfarrei Heilig Kreuz, statt. Der Familientag startet mit einem Familiengottesdienst am Sonntag, dem 17.07.2022, um 11.00h, in St. Josef, in Elm-Derlen. Danach wird eine kleine, sehr feine Stärkung von „Omas Küche“ gereicht. So ist dann der Weg durch Wald und Feld ganz leicht zu schaffen. In Püttlingen wird es Angebote für die ganze Familie geben. Die Schwestern aus Heilig Kreuz freuen sich auf die Begegnung…

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung im zentralen Pfarrbüro bis am Montag, dem 11.07.2022, unter der Telefonnummer 06834/9569670.

Liebe Angehörige unserer Partnerpfarrei Heilig Kreuz,

Die Nachrichten aus Ihrer ukrainischen Partnergemeinde Kherson über Krieg, Leid und Besatzung sowie über die Gebete und Solidarität in Kherson und Schwalbach, machen auch uns Schwestern im Kloster Heilig Kreuz zu Betroffenen. Wir empfinden, wie sehr in dieser Fastenzeit die biblischen Berichte über Jesu Leiden und Sterben die Ursachen für die dramatische Lage in der Ukraine aufdecken. Wir sehen mit Schrecken, wie Macht und Gewalt auch in unseren Tagen die Wahrheit unterdrückt und sich im Krieg in der Ukraine die Abgründe menschlichen Handelns und Leidens auftun. Jesus, für uns immer unbegreiflich, hat trotz seiner Vollkommenheit als Sohn Gottes, das Leid und Elend der Menschen, sogar bis in das „Reich des Todes“, mit uns geteilt. Jesus zeigt sich uns in seiner unermesslichen Liebe, als Mensch und Gott. Und zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen liegt das „österliche Geheimnis“: Tod und Auferstehung. Vor dem Inferno in der Ukraine und den weiteren mörderischen Kriegen auf unserer Welt stehen wir mit unserer Ohnmacht, mit unseren Fragen und unserem Suchen. Hoffnung schenkt nur unser österlicher Glaube. Und in dieser Hoffnung verstärken wir mit unseren Fürbitten im Kloster Heilig Kreuz die Gebetsbrücke zwischen den Pfarreien Kherson und Schwalbach. So sind wir Ihnen in dieser Fasten- und Osterzeit in der Betrachtung unseres leidenden und auferstandenen Herrn - im Glauben und in österlicher Hoffnung - tief verbunden und wünschen Ihnen Gottes Kraft und Segen.

Ihre Sr. Mercy

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Papst Johannes Paul II. hat den Sonntag nach Ostern zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit bestimmt. In diesem Jahr werden die Pfarrei Heilig Kreuz Schwalbach und das Kloster Heilig Kreuz den Barmherzigkeitssonntag, dem 24.04.2022, gemeinsam begehen und gestalten; wir beginnen um 15.00h in der Klosterkirche mit einer Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit. Danach sind Stille Anbetung, Beichtgelegenheit, gesungene Vesper um 17.00h und Festhochamt um 18.00h in der Klosterkirche. Herzliche Einladung!

Einladung zum Beitritt in den Freundeskreis des Klosters

Dem Freundeskreis gehören Personen an, die dem Kloster verbunden sind und das Kloster unterstützen wollen. Die Schwestern und die Mitglieder des Freundeskreises bilden eine Gebetsgemeinschaft. Gemeinsam tragen sie im stellvertretenden Beten die Nöte aller Menschen und auch die persönlichen Anliegen vor Gott. In besonderer Weise beten Schwestern und Freundeskreis für unsere Kirche, für geistliche Berufe und die Weitergabe des Glaubens in christlichen Familien. Am letzten Donnerstag im Monat wird die Heilige Messe im Gedenken an die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Freundeskreises gefeiert.
Oberin und Rektor Ecclesiae bieten bei Bedarf und nach Vereinbarung auch Gespräche an. Religiöse Impulse, Gottesdienst- und Gebetszeiten, aktuelle Ereignisse und die Kontaktadressen sind auf der Website www.kloster-heilig-kreuz.de veröffentlicht. Anmeldeformulare liegen in den Kirchen aus. Der Jahresbeitrag von 12,00 Euro dient der Unterstützung des Klosters.

Heilige Messe aus der Klosterkirche

An jedem dritten Freitag im Monat, um 15.00h, sendet die Saarwelle im Internet-Radio die Heilige Messe aus dem Kloster Heilig Kreuz Püttlingen in Kooperation mit dem Geistlichen Zentrum und der Caritas-Sozialstation Püttlingen-Riegelsberg. Die Aufzeich-nung in kristallklarer Sprachqualität ist für alle Menschen, die durch die Mitfeier der Heiligen Messe mit der Kloster-gemeinschaft geistliche Stärkung erfahren wollen und für die das nur in der eigenen Umgebung möglich ist. Der Websender Saarwelle ist kostenlos mit jedem Internet-Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) zu empfangen: https://laut.fm/saarwelle Einfach den Link anklicken und auf “Sender starten” drücken. Der Sender kann auch auf jedem Webradio (Internetradio) empfangen werden. Bei Alexa bitte sagen: “Alexa, spiel bitte laut fm (ef em)” kurz warten und sagen “Saarwelle” Oder Alexa, spiel bitte „Saarwelle von laut fm (ef em)” Bei technischen Rückfragen steht Herr Klaus Petri unter 06898/5690771 (auch Whats App) zur Verfügung.

Herzliches Willkommen für Pastor Michael Meiser

Oberin Sr. Mercy und Rektor Hans-Georg Müller konnten am Sonntag, dem 16.01.2022, den neuen Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Püttlingen zu seiner ersten Heiligen Messe in der Klosterkirche willkommen heißen. Oberin, Rektor und der neue Pfarrrverwalter sehen im Kreuz und im Gebet die Kraft- und Gnadenquelle, die auch die Verbindung zwischen Kloster und Pfarreiengemeinschaft prägen soll.  In einem vorausgegangenen Besuch wurde dem neuen Pfarrverwalter Pastor Michael Meiser bereits das Kloster Heilig Kreuz, seine Geschichte und Entwicklung als Kloster der Redemptoristinnen - und seit zehn Jahren auch der Nazarethschwestern - vorgestellt. Dabei wurde auch das Ziel und der Weg beschrieben, offenes Kloster für die Gottesdienstbesucher und die Mitglieder des Freundeskreises des Klosters sowie für alle Menschen zu sein, die Kontakt und Zugang zur Kirche pflegen und suchen. Im synodalen Prozess des Bistums sieht das Kloster als seine Aufgabe, als Geistliches Zentrum im offenen pastoralen Raum mit Pfarreien zusammenzuwirken.  Beispiel ist dabei die Partnerschaft zwischen Kloster und der Pfarrei Heilig Kreuz, Schwalbach.
In Ihrer Begrüßung vor dem Sonntagsgottesdienst bedankte sich Oberin Sr. Mercy aus tiefem Herzen bei Pfarrverwalter Michael Meiser für die Kreuzreliquie, die er bei seinem Antrittsbesuch dem Kloster Heilig Kreuz als Dauerleihgabe der Pfarrei St. Sebastian übergeben hatte. Die Oberin sicherte Pfarr-verwalter Michael Meiser zu, dass die Kreuzreliquie in der Klosterkirche in der Nähe zum Altarkreuz ihren Ort zur ständigen Verehrung für die Gläubigen finden wird. Oberin Sr. Mercy wünschte Pastor Michael Meiser für seine Tätigkeit in Püttlingen Gottes reichen Segen. Rektor Hans-Georg Müller bot ihm enge Zusammenarbeit und Unterstützung, auch als Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz, an.

Weihnachtsgruß

Liebe Angehörige unserer Partnerpfarrei Heilig Kreuz,
Ihnen und Ihren Familien besinnliche Adventstage und Gesegnete Weihnachten! Im Rückblick auf dieses Jahr sind die Redemptoristinnen und Nazarethschwestern im Kloster Heilig Kreuz Ihrem Herrn Pastor Hans-Georg Müller als Rektor unseres Klosters, dem Pfarrgemeinderat und allen Pfarrangehörigen zu großem Dank verpflichtet. Die Teilnahme am ergreifenden Fronleichnamsfest und am Festgottesdienst zum Abschluss unserer Partnerschaft in Ihrer Pfarrei bleiben unvergessen. Danken möchten wir für den Besuch und Mitwirkung Ihrer Pfarrangehörigen und den Messdienern an unseren Gottesdiensten sowie für die gesangliche und musikalische Gestaltung. Ihre große Spende für die Hostienbäckerei hat uns sehr berührt und ist uns eine sehr große Hilfe. Wir sind Ihnen im Gebet herzlich verbunden.
Ihre
Schwester Mercy, Oberin
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Rückblick 2021

Liebe Freunde des Klosters Heilig Kreuz,
wieder lastet die Coronapandemie, die wir vor wenigen Monaten schon weitgehend überwunden glaubten, schwer auf der Advents- und Weihnachtszeit. Wie die Pflegekräfte in vielen Regionen Deutschlands, so sind auch unsere Schwestern sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation des Caritasverbandes in der Kranken- und Altenpflege außerordentlich belastet und herausgefordert. Die Sorgen und Nöte dieser Tage bestimmen auch unsere pastoralen Dienste.
Da wird die Ausrichtung in der Advents- und Weihnachtszeit auf die Geburt unseres Herrn und Erlösers, zur wahren Quelle unserer Kraft und Hoffnung. Denn wie seit zwei tausend Jahren, mitten in Sorgen, Leid und allen Unzulänglichkeiten unseres Lebens, steht die Botschaft des Engels: „Fürchtet Euch nicht, denn ich verkünde Euch große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist Euch der Retter geboren in der Stadt Davids; es ist der Christus, der Herr“ (Lk 2,10-11). In diesem festen Glauben wünschen wir Ihnen und Ihren Familien aus dem Kloster Heilig Kreuz eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes, gnadenreiches Weihnachtsfest.
 
Wie alljährlich wollen wir in unserem Schreiben im Advent auch auf Ereignisse im Kloster Heilig Kreuz zurückblicken.
Besondere Bedeutung hat die Partnerschaft zwischen der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz, Schwalbach, und dem Kloster Heilig Kreuz, Püttlingen, die wir am Christkönigssonntag begründen konnten. Die geistlichen und religiösen Verbindungen sowie die konkrete gegenseitige Unterstützung, die wir bereits in den vielen Monaten der Vorbereitung dieser Partnerschaft gepflegt haben, sind nun auf Dauer vereinbart. Wir hoffen, dass in den kommenden Jahren weitere Pfarreien dieser Partnerschaft beitreten.
Dankbar sind wir, dass uns die Partnerschaft mit der Pfarrei Heilig Kreuz, Schwalbach, auch partnerschaftliche Bindungen mit den Benediktinerinnen im Kloster Marienthal im Elsass eröffnet haben. Die Gebetsgemeinschaft zwischen unseren Konventen, die wir im September begonnen haben, dürfen wir als sehr bereichernd erfahren.
In der Hostienbäckerei hat der plötzliche Ausfall des Backautomaten große Sorgen bereitet. Dank großzügiger Wohltäter und ehrenamtlicher Helfer haben wir in den vergangenen Wochen ein Ersatzgerät installieren und damit die Schließung der Hostienbäckerei abwenden können. Im langen Produktionsausfall standen uns die Karmelitinnen in Plappeville bei Metz hilfreich zur Seite. In mühsamen Sonderschichten in ihrer Hostienbäckerei haben die Schwestern in Plappeville die benötigten Hostien hergestellt. Auch mit den Karmelitinnen verbinden uns seitdem herzliche Beziehungen.
 
Ein Jahr nach der Einsegnung des Corona Altars unter dem Griesenbrock- Kreuz besuchte Bischof Dr. Stephan Ackermann im November wieder einmal unser Kloster. Im Anschluss an eine Heilige Messe stellte sich Bischof Stephan in einer Podiumsdiskussion Fragen zum synodalen Prozess im Bistum Trier. Der Besuch stand auch unter dem Zeichen der persönlichen Begegnung mit den Schwestern und den Besuchern des Gottesdienstes. Über Zoom zugeschaltet war der durch eine Erkrankung an der Anreise verhinderte Monsignore Prof. Dr. Tomáš Halík aus Prag, der in seinem Grußwort darlegte, dass der synodale Weg nicht mit institutionellen oder legislativen Änderungen beginnen und vor allem nicht enden darf. Als Voraussetzung und Ziel des synodalen Weges nannte er die geistige und theologische Vertiefung im Glauben. Der synodale Weg müsse sich in der Spiritualität, der Theologie und der Seelsorge widerspiegeln. Unter diesem Anspruch sehen wir unsere Aufgaben im Kloster Heilig Kreuz als Konvente der Redemptoristinnen und der Nazarethschwestern, Rektor Ecclesiae mit pastoralem Team, Heilig Kreuz e.V. mit dem Beirat und dem Freundeskreis, Geistliches Zentrum des Dekanats, Sozialstation des Caritasverbandes und Hausgemeinschaft der Wohnanlage. 
Bewusst wollen wir ein offenes Kloster sein. Freunde des Klosters bringen sich ein in den Dienst in der Klosterkirche, in der Verwaltung, der Hostienbäckerei, dem Klosterladen und Gästehaus, also in und um das Kloster. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Auch allen Wohltätern für die großherzige finanzielle und materielle Unterstützung, auf die wir sehr angewiesen sind. Vielen Dank!
Jahr für Jahr stellt uns die Pflege und Unterhaltung der in die Jahre gekommenen Klostergebäude sowie der Außenanlagen vor Probleme. Auch in diesem Jahr haben wir den Verantwortlichen der Erwerbslosenselbsthilfe Püttlingen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für vielfältigen Einsatz im Rahmen des von der Aktion Arbeit des Bistums Trier geförderten Beschäftigungsprogramms zu danken. Auch die Unterstützung durch die Stadt Püttlingen hilft uns.
Besondere Beachtung verdienen das Geistliche Zentrum und die Sozialstation als kooperierende Einrichtungen im Kloster Heilig Kreuz. So sind die Angebote des Geistlichen Zentrums hervorzuheben, die Menschen auf der Suche nach Halt und Sinn im Leben Zugangsmöglichkeiten zum christlichen Glauben, auch in geistlichen Begleitgesprächen, eröffnen. Wenn möglich, werden die Tagungsräume auch geistlichen Gruppen (z. B. Focolare, Scala, spanisch-sprachige Mission), Berufsgruppen kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (z. B. Caritas, Kita, ambulantes Hospiz) überlassen.  Der Höhepunkt im September war die Semestereröffnung der VHS mit dem evangelischen Pfarrer Thomas Schmitt, zu der zahlreiche Gäste begrüßt werden konnten, denen das Kloster bisher noch nicht bekannt war.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation war das Jahr 2021 schwierig und anstrengend, nicht nur coronabedingt. Hier macht sich der Pflegekräftemangel in Deutschland stark bemerkbar und die Situation wird sich in absehbarer Zeit nicht verbessern. Dennoch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem engagierten Dienst für die Menschen da und sind ein sichtbares Zeichen für den diakonischen Auftrag der Kirche.
Gemeinsam mit dem Kloster, der Caritas-Sozialstation und dem Geistlichen Zentrum werden wir ab Januar 2022 einmal im Monat eine hl. Messe aus der Klosterkirche über Internetradio (www.saarwelle.de) per Audiostream für kranke und alte Menschen übertragen, die nicht oder nur eingeschränkt Kirchen aufsuchen können. Beachten Sie dazu bitte die beiliegende Information.
 
Vieles wäre noch anzusprechen. Um den Rahmen des Briefes nicht zu sprengen, verweisen wir auf die gemeinsame Website des Klosters und des Geistlichen Zentrums. Sie enthält die aktuellen religiösen Ansprachen und Berichte über Ereignisse und Angebote des Geistlichen Zentrums und des Klosters. Bitte besuchen Sie regelmäßig unsere Website www.kloster-heilig-kreuz.de.
Ohne die zahlreichen engagierten ehrenamtlichen Männer und Frauen auf allen Ebenen wäre es nicht möglich gewesen, dass so viele Menschen in diesem Jahr das Kloster und das Geistliche Zentrum aufgesucht hätten.
Zuletzt erreichte uns die frohe Nachricht, dass Sr. Jaseentha, bis Ende 2018 Oberin der Nazarethschwestern im Kloster Heilig Kreuz, zur Generaloberin ihrer Schwesterngemeinschaft gewählt worden ist. Wir wünschen ihr für ihre große Aufgabe im Mutterhaus in Kunoth im Bundestaat Kerala, in Indien, Gottes reichen Segen! Nach wie vor ist Sr. Jaseentha mit unserm Kloster eng verbunden und wir hoffen in absehbarer Zeit auf ihren Besuch.
Wir schließen mit den besten Wünschen zum bevorstehenden Fest der Geburt unseres Herrn. Möge die Botschaft der Weihnacht und die Gewissheit, dass der Herr das Leben mit uns teilt, Sie stärken, ermutigen und trösten!
 
Ihre
Schwester Mercy
Oberin
Pfr. Hans-Georg Müller
Rektor Ecclesiae

Bischofsbesuch im Kloster Heilig Kreuz

Ein Jahr nach der Einsegnung des Corona-Altars unter dem Griesenbrock- Kreuz vor der Kreuz Kapelle besuchte Bischof Dr. Stephan Ackermann erneut das Kloster Heilig Kreuz. Im Anschluss an die Heilige Messe, die er mit Rektor Hans-Georg Müller zelebrierte, stellte sich Bischof Stephan in einer Podiumsdiskussion zahlreichen Fragen zum synodalen Prozess im Bistum Trier. Der Besuch stand auch unter dem Zeichen der persönlichen Begegnung mit den Schwestern und den Besuchern des Gottesdienstes.

Über Zoom zugeschaltet war Monsignore Prof. Dr. Tomáš Halík aus Prag, der in einem Grußwort darlegte, dass der synodale Weg nicht mit externen institutionellen oder legislativen Änderungen beginnen und vor allem nicht enden darf. 

Als Voraussetzung und Ziel des synodalen Weges nannte er die geistige und theologische Vertiefung im Glauben. Der synodale Weg müsse sich in der Spiritualität, der Theologie, der Seelsorge und den Institutionen widerspiegeln.  Er verwies auf die katholische Erneuerung nach der Reformation, die von großen Mystikern und prophetischen Gestalten wie Johannes vom Kreuz und Teresa von Avila, Ignatius von Loyola und Reformbischöfen wie Karl Borromäus getragen und zu einer großen Inspiration für die Kirche wurde.

Nicht Unzufriedenheit mit den Problemen der Kirche, sondern vor allem die leidenschaftliche Liebe zu Christus und die Verantwortung für die Kirche, für die Sache des Reiches Gottes, sollten den synodalen Weg prägen.

Im Anschluss an die Veranstaltung segnete Bischof Dr. Stephan Ackermann den neuen Hostienbackautomaten und traf sich zum Austausch mit den Schwestern und den Teilnehmern im Pilgersaal.



Kontakt

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66773 Schwalbach

 

Tel.: 06834 / 956967-0

Fax: 06834 / 956967-1

E-Mail:

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Mi 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
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Mo 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Pfarrbezirk Hülzweiler: 06831/958822
Di 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

Corona Hinweise

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